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Inselstreicher Nonnenwerth geben Gastspiel

Sommernachtstraum in der Levana-Schule

Erwartungsvoll versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Levana-Schule in ihrer Eingangshalle, die wieder einmal zum Konzertsaal wurde. Inmitten der Halle hatten sich die 18 Orchestermitglieder des Franziskusgymnasiums Nonnenwerth mit ihren Instrumenten positioniert. Nachdem Schulleiter Gerd Jung sie willkommen geheißen hatte, führten sie unter Leitung ihrer Lehrerin Johanna Bolwin fünf Sätze des Sommernachtstraums von Felix Mendelsson-Bartholdy auf, die von Barbara Dobretsberger für Streicher arrangiert waren. Die Orchesterleiterin erklärte kurz, worum es beim Sommernachtstraum geht, und bezog die Zuhörer aktiv mit in die Vorführung ein, indem sie einzelne Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Requisiten ausstattete und so die Inhalte nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen waren. Beim ersten Satz, „Scherzo“, durften zwei Feen in leichten Umhängen die Streicher mit Klangstäben und Schellenkranz begleiten. Danach waren schnell zwei Schülerpaare gefunden, die, in farblich zueinander passenden Rock und Umhang gehüllt, zwei unglückliche Liebespaare darstellten, die in den Wald fliehen mussten. Hierzu spielte das Orchester den Satz „Intermezzo“. Johanna Bolwin sensibilisierte die Zuhörer für die Musik, indem sie das zentrale Motiv des Satzes mit ihrer Geige vorspielte und dazu aufforderte, mitzuzählen, wie oft das Motiv in dem folgenden Stück vorkam. Beim Satz „Notturno“ verwandelte sich eine Schülerin der Unterstufe in Puck, den kleinen Helfer mit der Zauberblume. Danach hatten sich die beiden Paare gefunden und hielten symbolisch zwei Herzhälften aneinander. Hierzu spielten die Orchestermitglieder der 5. – 7. Klassen des Gymnasiums ihre Version des Hochzeitsmarsches. Aber auch die Handwerker durften mitfeiern, was im „Tanz der Rüpel“ zum Ausdruck kam. Dieses Stück machte den Schülerinnen und Schülern der Levana-Schule besonderen Spaß, weil sie mit verschiedenen Werkzeugen eine Rhythmusgruppe bildeten und z.B. mit Schuhspannern, Spachteln und einem Dübelkasten die Streichmusik begleiteten. Die Schulgemeinschaft bedankte sich bei den Inselstreichern mit einem herzlichen Applaus für ihr Kommen und ihre Darbietung. Gerd Jung nutzte die Gelegenheit und stellte der Schülerschaft kurz die verschiedenen Streichinstrumente vor: Geigen, Cellos, Bratsche, Kontrabass.
Inselstreicher Nonnenwerth geben Gastspiel


Dies war seit der Erstausgabe im März 2006 bereits das 20. Levana-Konzert, das in den Räumlichkeiten der Schule stattfand. Einmal mehr wurde deutlich, dass die schuleigenen Konzerte bei den Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik fördern. Sie bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene Stilrichtungen und Instrumente näher kennenzulernen und Konzertatmosphäre zu schnuppern. Die Levana-Schule, Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, freut sich über engagierte Musiker, die bereit sind, im Rahmen eines Hauskonzertes ihre Musik vorzustellen. (Kontakt: Levana-Schule 02641/36611).
(M. Meyerhoff)

Ein guter Freund und jeder Tag wird schön

 

 

Levana-Schüler erlebten ein kreatives Buchprojekt 

Den Freunden auf der Spur! So hieß das Buchprojekt, das vier Schülerinnen und Schüler der Unterstufe 2 der Levana-Schule mit ihrer Berufspraktikantin Maria Cramer durchführten.  Die Levana-Schule ist die Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung in Bad Neuenahr – Ahrweiler.

Von Januar bis Februar beschäftigte sich die kleine Projektgruppe mit dem Bilderbuch „Freunde“ von Helme Heine.  Die Mädchen und Jungen erkundeten die Bilder und den Inhalt des Buches und lernten die Freunde Johnny Mauser, das Schwein Waldemar und Franz von Hahn vom Bauernhof Mullewap kennen. Aktiv und einfallsreich beteiligten sie sich daran, die Figuren als Handpuppen zu gestalten. Mit großem Enthusiasmus und viel Spaß wurde gefilzt und genäht, bis die Kinder endlich die fertigen Handpuppen in den Händen hielten. Kreativ und mit viel Freude erarbeiteten sie nun einzelne Szenen des Bilderbuches, spielten sie nach und konnten die Inhalte auf diese Weise besser nachvollziehen. Den Höhepunkt des Projektes aber stellte das Freunde-Fest dar, zu dem die vier Akteure einige Schulkameraden einluden, ihnen ausgewählte Szenen mit ihren Handpuppen vorspielten und mit ihnen gemeinsam das Freunde-Lied „Ein guter Freund und jeder Tag wird schön“ sangen. Aber was wäre ein Freunde-Fest ohne Festmahl. Hierzu hatten die Kinder Schweineohren gebacken, die sie zusammen mit ihren freudestrahlenden Gästen genüsslich verzehrten.

Von Musette-Walzer bis Despacito

Abwechslungsreiches Levana-Konzert mit Akkordeon

Zum Jahresbeginn durfte die Schulgemeinschaft der Levana-Schule sich wieder einmal auf ein besonderes Ereignis in der Schule freuen. Die Eingangshalle der Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler war als Konzertsaal umfunktioniert und bestuhlt. Nachdem dort alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Platz genommen hatten, warteten sie gespannt auf den Musiker, der von Schulleiter Gerd Jung angekündigt wurde, um ihnen das 19. Levana-Konzert zu präsentieren: Akkordeonspieler Willi Elz. Der Hobbymusiker hatte zwei Akkordeons mitgebracht und begann sein Vorspiel mit dem französischen Musette-Walzer „Sous le ciel de Paris“ auf einem elektronischen Tastenakkordeon. Er stellte das Instrument kurz vor und erklärte seinen Zuhörern, dass durch die Elektronik auch die Klänge anderer Instrumente nachgeahmt werden können. Die Melodie des Valse Musette wird klassischerweise von einem Akkordeon vorgetragen und von einem Altsaxophon begleitet. Dieses Arrangement konnten die Zuhörer bei seinem Vortrag eindeutig erkennen und erlebten eindrucksvoll, dass das Akkordeon zwar nur ein einzelnes Instrument ist, damit aber der Klang eines ganzen Orchesters erzeugt werden kann. In zwei folgenden Stücken ließ Willi Elz die Schülerschaft raten, welche Instrumente er noch in sein Spiel eingebaut hatte und einige erkannten Geige bzw. Klarinette.

Der geübte Akkordeonspieler zeigte mit seinem abwechslungsreichen Programm, wie vielseitig die Musik ist und machte durch die Auswahl der Stücke den Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 6 und 19 Jahren die Unterschiede deutlich. Willi Elz spielte stimmungsvolle wie auch getragene Stücke, die entweder fetzig und laut oder eher ruhig und leise daherkamen. So klatschten beim „Klang aus Oberkrain“, der von einem Schüler als Junggesellenlied deklariert wurde, alle spontan begeistert mit, während sie z.B. beim Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauss oder „Air“ von Johann Sebastian Bach konzentriert zuhörten und die Klänge des klassischen Akkordeons auf sich wirken ließen. Der Akkordeonspieler präsentierte auch einen argentinischen Tango und demonstrierte mit seinem Handzuginstrument, wie durch das ruckartige Spielen bestimmte Töne betont werden und so der klassische Tango-Klang erzeugt wird. Er schloss sein Programm mit dem modernsten Stück seines Repertoires und die Zuhörer erkannten „Despacito“ von Luis Fonsi. Mit tosendem Applaus bedankte sich die Schulgemeinschaft bei Willi Elz, und es war klar, dass er ohne Zugabe nicht davonkommen würde. Schnell wurden Liedtexte ausgeteilt und alle sangen gemeinsam ein Udo-Jürgens-Medley. Aber auch nachdem Schulleiter Gerd Jung sich bedankt und im Namen der Schulgemeinschaft ein kleines Präsent überreicht hatte, war lange noch nicht Schluss. Einzelne Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen umringten Willi Elz in der Halle und fragten, ob er auch Stimmungslieder spielen könne, was der vielseitig aufgestellte Hobbymusiker spontan unter Beweis stellte und mit „Et Spanienlied“ oder „I sing a Liad für di“ eine kleine „After-Concert-Party“ einleitete. Zugewandt ging er auf die Schülerinnen und Schüler der Levana-Schule ein, die ihn gar nicht nach Hause lassen wollten und versprach, zur Proklamation der Schülerprinzessin in der nächsten Woche wiederzukommen, um das Rahmenprogramm mit seinem Akkordeon karnevalistisch zu begleiten.

Einmal mehr wurde deutlich, dass die schuleigenen Konzerte bei den Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik fördern. Sie bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene Stilrichtungen und Instrumente näher kennenzulernen und Konzertatmosphäre zu schnuppern. Die Levana-Schule freut sich über engagierte Musiker, die bereit sind, im Rahmen eines Hauskonzertes ihre Musik vorzustellen. (Kontakt: Levana-Schule 02641/36611).

Nähere Informationen zur Schule und den vorausgegangenen Konzerten sind zu finden unter www.levana-aw.de.

(M. Meyerhoff)

Levana-Schule feiert Namenstag – 2018

Mitmachzirkus begeistert Groß und Klein am Levana-Tag

Jedes Jahr zum Ende des Schulhalbjahres feiert die Levana-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, den Namenstag ihrer Schule. An diesem Tag steht die Schulgemeinschaft im Mittelpunkt und feiert sich selbst mit besonderen Angeboten und Aktionen. In diesem Jahr war der Mitmachzirkus der Erlebnisakademie aus Rheinbach zu Gast und animierte Groß und Klein, selbst ein Teil des Zirkus zu sein und verschiedene Angebote auszuprobieren. Mit viel Witz und Geschick führten Clown Nils und seine Begleiter verschiedene kleine Kunsttücke vor und motivierten die Schülerinnen und Schüler, es ihnen nachzutun. Es dauerte nicht lange, da waren annähernd hundert Schülerinnen und Schüler in der zur Manege umfunktionierten Turnhalle aktiv damit beschäftigt, ihr Geschick auf dem Drahtseil, beim Tellerdrehen oder beim Jonglieren mit Bällen und Tüchern zu erproben. Besonders wagemutige trauten sich, über Glasscherben zu gehen oder auf einem Nagelbrett zu stehen. Im Handumdrehen war die Zirkuszeit vorbei und alle trafen sich in der Eingangshalle der Schule zum gemeinsamen Mittagessen. Zur Feier des Tages gab es auf Wunsch der Schülerschaft Pommes und Currywurst. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Schulhof begrüßte die gespannte Schulgemeinschaft ihre Mitschülerin Lea Weber, die in vollem Ornat erschien und im Beisein ihrer Eltern zur Schülerprinzessin Lea I. proklamiert wurde. Zum Ausklang des Nachmittags fand dann als weiteres Highlight noch eine Disco statt, in der viele Schülerinnen und Schüler gemeinsam tanzten und feierten. Nach Schulschluss fuhren dann alle müde, aber erfüllt von vielen tollen Ereignissen nach Hause.

(M. Meyerhoff)