Archiv der Kategorie: Pressemeldungen

Inselstreicher Nonnenwerth geben Gastspiel

Sommernachtstraum in der Levana-Schule

Erwartungsvoll versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Levana-Schule in ihrer Eingangshalle, die wieder einmal zum Konzertsaal wurde. Inmitten der Halle hatten sich die 18 Orchestermitglieder des Franziskusgymnasiums Nonnenwerth mit ihren Instrumenten positioniert. Nachdem Schulleiter Gerd Jung sie willkommen geheißen hatte, führten sie unter Leitung ihrer Lehrerin Johanna Bolwin fünf Sätze des Sommernachtstraums von Felix Mendelsson-Bartholdy auf, die von Barbara Dobretsberger für Streicher arrangiert waren. Die Orchesterleiterin erklärte kurz, worum es beim Sommernachtstraum geht, und bezog die Zuhörer aktiv mit in die Vorführung ein, indem sie einzelne Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Requisiten ausstattete und so die Inhalte nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen waren. Beim ersten Satz, „Scherzo“, durften zwei Feen in leichten Umhängen die Streicher mit Klangstäben und Schellenkranz begleiten. Danach waren schnell zwei Schülerpaare gefunden, die, in farblich zueinander passenden Rock und Umhang gehüllt, zwei unglückliche Liebespaare darstellten, die in den Wald fliehen mussten. Hierzu spielte das Orchester den Satz „Intermezzo“. Johanna Bolwin sensibilisierte die Zuhörer für die Musik, indem sie das zentrale Motiv des Satzes mit ihrer Geige vorspielte und dazu aufforderte, mitzuzählen, wie oft das Motiv in dem folgenden Stück vorkam. Beim Satz „Notturno“ verwandelte sich eine Schülerin der Unterstufe in Puck, den kleinen Helfer mit der Zauberblume. Danach hatten sich die beiden Paare gefunden und hielten symbolisch zwei Herzhälften aneinander. Hierzu spielten die Orchestermitglieder der 5. – 7. Klassen des Gymnasiums ihre Version des Hochzeitsmarsches. Aber auch die Handwerker durften mitfeiern, was im „Tanz der Rüpel“ zum Ausdruck kam. Dieses Stück machte den Schülerinnen und Schülern der Levana-Schule besonderen Spaß, weil sie mit verschiedenen Werkzeugen eine Rhythmusgruppe bildeten und z.B. mit Schuhspannern, Spachteln und einem Dübelkasten die Streichmusik begleiteten. Die Schulgemeinschaft bedankte sich bei den Inselstreichern mit einem herzlichen Applaus für ihr Kommen und ihre Darbietung. Gerd Jung nutzte die Gelegenheit und stellte der Schülerschaft kurz die verschiedenen Streichinstrumente vor: Geigen, Cellos, Bratsche, Kontrabass.
Inselstreicher Nonnenwerth geben Gastspiel


Dies war seit der Erstausgabe im März 2006 bereits das 20. Levana-Konzert, das in den Räumlichkeiten der Schule stattfand. Einmal mehr wurde deutlich, dass die schuleigenen Konzerte bei den Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik fördern. Sie bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene Stilrichtungen und Instrumente näher kennenzulernen und Konzertatmosphäre zu schnuppern. Die Levana-Schule, Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, freut sich über engagierte Musiker, die bereit sind, im Rahmen eines Hauskonzertes ihre Musik vorzustellen. (Kontakt: Levana-Schule 02641/36611).
(M. Meyerhoff)

Von Musette-Walzer bis Despacito

Abwechslungsreiches Levana-Konzert mit Akkordeon

Zum Jahresbeginn durfte die Schulgemeinschaft der Levana-Schule sich wieder einmal auf ein besonderes Ereignis in der Schule freuen. Die Eingangshalle der Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler war als Konzertsaal umfunktioniert und bestuhlt. Nachdem dort alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Platz genommen hatten, warteten sie gespannt auf den Musiker, der von Schulleiter Gerd Jung angekündigt wurde, um ihnen das 19. Levana-Konzert zu präsentieren: Akkordeonspieler Willi Elz. Der Hobbymusiker hatte zwei Akkordeons mitgebracht und begann sein Vorspiel mit dem französischen Musette-Walzer „Sous le ciel de Paris“ auf einem elektronischen Tastenakkordeon. Er stellte das Instrument kurz vor und erklärte seinen Zuhörern, dass durch die Elektronik auch die Klänge anderer Instrumente nachgeahmt werden können. Die Melodie des Valse Musette wird klassischerweise von einem Akkordeon vorgetragen und von einem Altsaxophon begleitet. Dieses Arrangement konnten die Zuhörer bei seinem Vortrag eindeutig erkennen und erlebten eindrucksvoll, dass das Akkordeon zwar nur ein einzelnes Instrument ist, damit aber der Klang eines ganzen Orchesters erzeugt werden kann. In zwei folgenden Stücken ließ Willi Elz die Schülerschaft raten, welche Instrumente er noch in sein Spiel eingebaut hatte und einige erkannten Geige bzw. Klarinette.

Der geübte Akkordeonspieler zeigte mit seinem abwechslungsreichen Programm, wie vielseitig die Musik ist und machte durch die Auswahl der Stücke den Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 6 und 19 Jahren die Unterschiede deutlich. Willi Elz spielte stimmungsvolle wie auch getragene Stücke, die entweder fetzig und laut oder eher ruhig und leise daherkamen. So klatschten beim „Klang aus Oberkrain“, der von einem Schüler als Junggesellenlied deklariert wurde, alle spontan begeistert mit, während sie z.B. beim Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauss oder „Air“ von Johann Sebastian Bach konzentriert zuhörten und die Klänge des klassischen Akkordeons auf sich wirken ließen. Der Akkordeonspieler präsentierte auch einen argentinischen Tango und demonstrierte mit seinem Handzuginstrument, wie durch das ruckartige Spielen bestimmte Töne betont werden und so der klassische Tango-Klang erzeugt wird. Er schloss sein Programm mit dem modernsten Stück seines Repertoires und die Zuhörer erkannten „Despacito“ von Luis Fonsi. Mit tosendem Applaus bedankte sich die Schulgemeinschaft bei Willi Elz, und es war klar, dass er ohne Zugabe nicht davonkommen würde. Schnell wurden Liedtexte ausgeteilt und alle sangen gemeinsam ein Udo-Jürgens-Medley. Aber auch nachdem Schulleiter Gerd Jung sich bedankt und im Namen der Schulgemeinschaft ein kleines Präsent überreicht hatte, war lange noch nicht Schluss. Einzelne Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen umringten Willi Elz in der Halle und fragten, ob er auch Stimmungslieder spielen könne, was der vielseitig aufgestellte Hobbymusiker spontan unter Beweis stellte und mit „Et Spanienlied“ oder „I sing a Liad für di“ eine kleine „After-Concert-Party“ einleitete. Zugewandt ging er auf die Schülerinnen und Schüler der Levana-Schule ein, die ihn gar nicht nach Hause lassen wollten und versprach, zur Proklamation der Schülerprinzessin in der nächsten Woche wiederzukommen, um das Rahmenprogramm mit seinem Akkordeon karnevalistisch zu begleiten.

Einmal mehr wurde deutlich, dass die schuleigenen Konzerte bei den Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik fördern. Sie bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene Stilrichtungen und Instrumente näher kennenzulernen und Konzertatmosphäre zu schnuppern. Die Levana-Schule freut sich über engagierte Musiker, die bereit sind, im Rahmen eines Hauskonzertes ihre Musik vorzustellen. (Kontakt: Levana-Schule 02641/36611).

Nähere Informationen zur Schule und den vorausgegangenen Konzerten sind zu finden unter www.levana-aw.de.

(M. Meyerhoff)

Levana-Schule feiert Namenstag – 2018

Mitmachzirkus begeistert Groß und Klein am Levana-Tag

Jedes Jahr zum Ende des Schulhalbjahres feiert die Levana-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, den Namenstag ihrer Schule. An diesem Tag steht die Schulgemeinschaft im Mittelpunkt und feiert sich selbst mit besonderen Angeboten und Aktionen. In diesem Jahr war der Mitmachzirkus der Erlebnisakademie aus Rheinbach zu Gast und animierte Groß und Klein, selbst ein Teil des Zirkus zu sein und verschiedene Angebote auszuprobieren. Mit viel Witz und Geschick führten Clown Nils und seine Begleiter verschiedene kleine Kunsttücke vor und motivierten die Schülerinnen und Schüler, es ihnen nachzutun. Es dauerte nicht lange, da waren annähernd hundert Schülerinnen und Schüler in der zur Manege umfunktionierten Turnhalle aktiv damit beschäftigt, ihr Geschick auf dem Drahtseil, beim Tellerdrehen oder beim Jonglieren mit Bällen und Tüchern zu erproben. Besonders wagemutige trauten sich, über Glasscherben zu gehen oder auf einem Nagelbrett zu stehen. Im Handumdrehen war die Zirkuszeit vorbei und alle trafen sich in der Eingangshalle der Schule zum gemeinsamen Mittagessen. Zur Feier des Tages gab es auf Wunsch der Schülerschaft Pommes und Currywurst. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Schulhof begrüßte die gespannte Schulgemeinschaft ihre Mitschülerin Lea Weber, die in vollem Ornat erschien und im Beisein ihrer Eltern zur Schülerprinzessin Lea I. proklamiert wurde. Zum Ausklang des Nachmittags fand dann als weiteres Highlight noch eine Disco statt, in der viele Schülerinnen und Schüler gemeinsam tanzten und feierten. Nach Schulschluss fuhren dann alle müde, aber erfüllt von vielen tollen Ereignissen nach Hause.

(M. Meyerhoff)

40-jähriges Dienstjubiläum an der Levana-Schule

Pädagogische Fachkraft Edith Sturm wird in einer Feierstunde geehrt

Das Schuljahr ist erst wenige Wochen alt und die Schulgemeinschaft der Levana-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, hatte schon etwas zu feiern. Die pädagogische Fachkraft Edith Sturm hatte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Inmitten der fast hundertköpfigen Schülerschar und ihrer Kolleginnen und Kollegen wurde sie in einer Feierstunde geehrt.

Eingerahmt von verschiedenen Wunschliedern der Jubilarin, die gemeinsam gesungen und von der Lehrerband begleitet wurden, stellten Schulleiter Gerd Jung, Ulla Schüren vom Örtlichen Personalrat und Klassensprecherin Lea-Christin Weber ihre Sicht auf die besonderen Qualitäten und Verdienste der Kollegin und Klassenlehrerin Edith Sturm dar und nutzten die Gelegenheit, ihr ein herzliches Dankeschön zu sagen.

Gerd Jung beschrieb kurz Frau Sturms Werdegang und hob hervor, dass die damals 20-jährige junge Frau am 11.09.1978 ihren Dienst in der Levana-Schule begann, die damals erst 4 Jahre bestand. Sie blieb an dieser Schule bis heute 39 Jahre lang, ein Rekord, den bislang niemand anderes schaffte und vermutlich auch niemals schaffen wird. Während dieser Jahre nahm Edith Sturm an zahlreichen Fort- und Weiterbildungen teil (z.B. Zusatzausbildung in Sonderpädagogik für sozialpädagogische Fachkräfte an Sonderschulen, EDV-Weiterbildung) und erwarb einige Zusatzqualifikationen (z.B. Unterrichtserlaubnis Sport in der Sonderschule). Auch als Personalratsmitglied setzte sie sich für die Belange der Schule ein.

Besonderen Dank sprach der Schulleiter seiner langjährigen Kollegin für ihr großes Engagement für die Schulgemeinschaft und die vielen Ideen, mit denen sie das Schulleben bereicherte, aus. Die Kolleginnen und Kollegen beschreiben sie als freundlich, zugewandt, stets hilfsbereit und kollegial und bezeichnen sie wohlmeinend auch als „Deko-Queen“, da sie all die Jahre mit kreativen Dekorationen Schulfesten und -feiern wie Karneval, Schulentlassungen, Weihnachten etc. einen würdigen Rahmen gegeben hat. Ihr Ideenreichtum und ihr großes pädagogisches Handlungsrepertoire kamen und kommen an erster Stelle ihren Schülerinnen und Schülern zugute, da die Pädagogin immer geeignete Förderansätze findet, die Kompetenzen ihrer Schützlinge zu stärken. Bis heute zeigt sie sich lernbereit und offen für neue Wege und Medien zum Wohle ihrer Schülerschaft.

Zum Schluss seiner Laudatio hielt Gerd Jung fest, dass ja glücklicherweise keine Ära zu Ende geht, sondern dass die Zeit mit Frau Sturm noch einige Jährchen weitergehen soll.

Abschließend sprach er ihr nochmals Dank und Anerkennung auch im Namen der Landesregierung aus und überreichte Edith Sturm die Dankurkunde der Ministerpräsidentin von Rheinland Pfalz, Malu Dreyer.

 

Nach all den wertschätzenden Worten und Beiträgen ergriff die Jubilarin selbst das Mikrofon und richtete einige persönliche Dankesworte an die versammelte Schulgemeinschaft, der sie sich über so viele Berufsjahre verbunden fühlt. Besonders dankbar ist Edith Sturm für die Unterstützung ihrer Arbeit durch ihre Familie und Freunde, die Eltern der Schüler sowie verschiedene Geschäftsleute und Einrichtungen des Kreises Ahrweiler. Diese gute Zusammenarbeit ist die Voraussetzung, außerschulische Lernorte aufzusuchen, um ihren Schülerinnen und Schülern einen lebendigen, anschaulichen und abwechslungsreichen Unterricht zu ermöglichen.

(M. Meyerhoff)

Frühlingsfest 1. April 2017

Frühlingserwachen in der Levana-Schule
Schulfest mit großer Resonanz
In frühlingshafter Atmosphäre feierte die Levana-Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung, am 1. April ihr Schulfest unter dem Motto: Leben und Lernen in der Levana-Schule. Zu Beginn versammelten sich Schüler, Lehrpersonen und Besucher in der Turnhalle. Hier begrüßte Schulleiter Gerd Jung alle Anwesenden und moderierte das kurzweilige Bühnenprogramm. Vor und nach den unterhaltsamen Schülerdarbietungen lud er die ca. 250 Gäste ein, zusammen mit dem Chor der Schulgemeinschaft zu singen. Die Liedbeiträge stammten aus dem großen Repertoire an Levana-Hits und wurden von der Lehrerband musikalisch begleitet. Mit dem Lied „Ein Fest, denn heut ist Partytime, ein Fest für alle: Groß und Klein“ lud die Schulgemeinschaft ihre Gäste, darunter viele Ehemalige, zu einem freudigen Tag der Begegnung in ihrer Schule ein. Hierzu stand das Schulgebäude mit allen Klassen-, Fach- und Therapieräumen den interessierten Besuchern offen und bot ihnen Einblicke in besondere Förderkonzepte, wie z.B. zur Methode der Basalen Stimulation im Snoezelen-Raum oder der Unterstützten Kommunikation oder zum TEACCH-Konzept. Auch das Lernen mit iPads anhand von Beispielen aus der Unterrichtspraxis konnte ausprobiert werden, eine Diashow zeigte Highlights aus dem Schulleben und beim Rollbrettparcours, beim Pflanzen, Werken, Waffeln backen oder Angelspielen im Bewegungsbad durften die großen und kleinen Besucher selbst aktiv werden. Eine Hüpfburg wurde von den Kindern gerne genutzt und phantasievoll geschminkte Gesichter entlockten den Betrachtern immer wieder ein Lächeln. Nachmittags verwandelten Akteure der Erlebnis-Akademie Rheinbach den Schulhof in eine Manege und luden zum Mitmachzirkus ein. Mit Tipps und Tricks motivierten sie die jungen Artisten ihre Fertigkeiten beim Tellerdrehen, Balancieren auf dem Drahtseil, Hula-Hoop oder im Umgang mit dem Diabolo auszuprobieren.

Wie bereits in den vergangenen Jahren sorgten engagierte Eltern wieder für den reibungslosen Ablauf der kulinarischen Versorgung der Gäste, die zwischen herzhaften Speisen oder Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und Kaltgetränken wählen konnten.

Auch viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler mit ihren Angehörigen waren der Einladung zum Schulfest gefolgt und freuten sich über ein Wiedersehen. Ringsum sah man kleine Gruppen im angeregten persönlichen oder fachlichen Austausch zusammensitzen und erblickte zahlreiche frohe Gesichter. (M. Meyerhoff)

18. Levana – Konzert

Ganz Ohr für Rondo Vocal 

18. Hauskonzert in der Levana-Schule

Singen macht Spaß und hält jung. Genau diesen Eindruck vermittelten die Sänger des Acapella-Quintetts Rondo Vocal, die sich am Freitagmorgen Zeit genommen hatten, um der Schulgemeinschaft der Levana-Schule, der Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, ein abwechslungsreiches Hauskonzert zu präsentieren. Die Eingangshalle wurde zum Konzertsaal und Schulleiter Gerd Jung begrüßte die fünf Sänger, die einen hohen Bekanntheitsgrad in der Region haben und bei ihren Konzerten auch wesentlich größere Säle füllen. Die Schülerinnen und Schüler wurden aufgefordert, die Augen zu schließen und der Musik zuzuhören. Dabei konnten sie feststellen, dass die Musiker alles mit dem Mund machen und keine Instrumente brauchen. Mit ihrem von Andreas Dietl komponierten Rondo Opener „Wir grüßen euch alle“ stellten sich die fünf Sänger ihrem Publikum musikalisch vor: Ingo Krämer und Franz-Josef „Jö“ Küls, Bass, Detlef „Det“ Wronka, Tenor und Bass, Hajo Hecker und Rolf Blechschmidt, Tenor. Danach gaben sie dem aufmerksamen Publikum einen bunten Einblick in ihr Repertoire, das zahlreiche musikalische Stilrichtungen umfasste. So lauschte die Schulgemeinschaft ganz Ohr dem besinnlichen Hallelujah in Erinnerung an Leonard Cohen, erfreute sich dann aber ebenso an beschwingteren Stücken, wie Lollipop, The Lion sleeps tonight, Hello Mary Lou oder Barbara Ann, die zum aktiven Mitsingen und Mitklatschen einluden. Auch Mundart-Songs, wie „In unserm Veedel“ von den Bläck Fööss, fehlten nicht und kamen gut an. Die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 6 und 19 Jahren staunten über die große Stimmenvielfalt der fünf engagierten Sänger, die sowohl sehr hohe als auch sehr, sehr tiefe Töne produzierten. Sogar ein Geburtstagsständchen gab es für einen Schüler, der an diesem Tag seinen 18. Geburtstag feierte. Als Schlusslied war „Sandmann, lieber Sandmann“ geplant, aber ohne Zugabe ließen die begeisterten Zuhörer die Sänger des Quintetts nicht gehen. „Wir hatten eine gute Zeit“ von den Wise Guys sangen die Ensemble-Mitglieder dann ohne Mikrophone, mischten sich unter die Zuhörer und füllten mit ihren geschulten Stimmen auch unplugged klangvoll die Eingangshalle der Schule.

Mit anhaltendem Applaus drückte die Schulgemeinschaft ihren Dank und ihre Anerkennung aus für das beeindruckende Konzert. Auch Schulleiter Gerd Jung bedankte sich bei Rondo Vocal und überreichte der Gruppe assistiert von zwei Schülerinnen eine kleine Aufmerksamkeit. 

Im Anschluss gingen einzelne Schüler von sich aus auf die Sänger zu und bedankten sich persönlich bei ihnen für das schöne Konzert.

(M. Meyerhoff)

25-jähriges Dienstjubiläum an der Levana-Schule

 

Die Förderschullehrerin Maria Meyerhoff feierte am 13.06.2016 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum an der Levana-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler. Im Kreise der Schulgemeinschaft schilderte Schulleiter Gerd Jung in einer kleinen, musikalisch gestalteten Feier den beruflichen Werdegang sowie das außerordentliche Engagement der beliebten Kollegin.

Nach dem Studium der Sonderpädagogik mit den Fachrichtungen Gehörlosenpädagogik und Geistigbehindertenpädagogik erhielt Frau Maria Meyerhoff zunächst für kurze Zeit eine Vertretungsstelle an der Levana-Schule und wurde dann an der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige in Neuwied eingesetzt. 1998 erhielt Frau Meyerhoff eine Anstellung an der Levana-Schule, an der sie bis heute als außerordentlich und vielfältig engagierte und unentbehrliche Kollegin das Schulleben maßgeblich mitgestaltet.

Frau Meyerhoff erwarb besondere Qualifikationen im Fach Sport und Psychomotorik, in Unterstützter Kommunikation und sonderpädagogischer Diagnostik. Seit 2007 bildet sie als Mentorin durchgängig Lehramtsanwärter aus. Für die Schulgemeinschaft organisiert Frau Meyerhoff mit großem Einsatz den jährlichen Brückenlauf der Levana-Schule sowie das überregionale Sportfest. Sie ist mit zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung der Schule. Gerd Jung sprach im Rahmen der Feier Dank und Anerkennung aus und überreichte die Dankurkunde des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier Thomas Linnertz. (S. Belgardt)

40-jähriges Dienstjubiläum

An unserer Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung im Kreises Ahrweiler, gab es wieder einen Grund zu feiern. Förderschulkonrektor Alois Schmickler hatte 40-jähriges Dienstjubiläum. Dieses besondere Ereignis würdigte die Schulgemeinschaft im Rahmen eines Singkreises. Schulleiter Gerd Jung hielt eine kleine Laudatio mit Rückblicken auf den beruflichen Werdegang des langjährigen Kollegen, der sich zum Schuljahresende mit einer größeren Feier in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden wird.

1971 machte Alois Schmickler sein Abitur am Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler und studierte nach zweijähriger Bundeswehrzeit Lehramt für Grund- und Hauptschule mit den Fächern Mathematik und Sport. Sein Referendariat absolvierte er an der Grundschule Miesenheim in Andernach. Anschließend studierte er berufsbegleitend Sonderpädagogik und arbeitete 13 Jahre an der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige in Neuwied. Von 1993 bis 1994 war er mit seinen Lehrerstunden an den Förderschulen in Polch (Förderschwerpunkt Lernen) und in Mayen (Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung) eingesetzt. Von 1994 bis heute war unsere Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler sein Dienstort, deren Geschicke er seit 2002 als Konrektor mitgestaltete.

Alois Schmickler war viele Jahre als Mentor bei der Ausbildung der Lehramtsanwärter tätig und leitete die regionalen Dienstbesprechungen Sport der Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung. Zum Wohle der Schülerschaft wirkte er seit 1996 als zweiter Vorsitzender engagiert im Förderverein der Schule. Er hat seinen festen Platz innerhalb des Kollegiums und setzte sich bei der Stundenplangestaltung dafür ein, die Wünsche der Kollegen zu berücksichtigen, was vor allem in Zeiten hoher Krankenstände keine leichte Aufgabe war.

Gerd Jung sprach ihm Dank und Anerkennung aus und überreichte Herrn Schmickler die Dankurkunde der Ministerpräsidentin von Rheinland Pfalz, Malu Dreyer. (M. Meyerhoff)

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Levana-Konzert mit Herrn Gampe

Nach längerer Pause fand in der Eingangshalle der Levana-Schule, der Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, wieder ein Levana-Konzert statt: Matthias Gampe, der Organist der Pfarrgemeinden St. Pius und Rosenkranz Bad Neuenahr-Ahrweiler, gab für die Schulgemeinschaft bereits zum zweiten Mal ein kleines Klavierkonzert. Sein letzter Auftritt in der Schule war vor 10 Jahren.

Schulleiter Gerd Jung begrüßte die in der Eingangshalle versammelte Schulgemeinschaft und stellte Herrn Gampe als Berufsmusiker vor, der in Berlin und Regensburg Musik studiert hat. Beeindruckend für die Schülerinnen und Schüler war, dass Herr Gampe so virtuos Klavier spielen und die richtigen Tasten treffen konnte, obwohl er ohne Sehkraft ist.

Aufmerksam verfolgte das Publikum die von Herrn Gampe vorgetragenen klassischen Musikstücke von Händel, Bach, Beethoven und Mozart, die der Pianist jeweils kurz benannte und deren Besonderheit erklärte. So erfuhren die Zuhörer unter anderem, dass das Menuett von Johann Sebastian Bach früher ein beliebter Tanz bei Hofe war oder am Beispiel eines Rondos von Wolfgang Amadeus Mozart, dass hierbei ein bestimmtes Motiv immer wieder vorkommt. Zum Abschluss spielte er aus dem Musical Cats das einigen Schülerinnen und Schülern bekannte Stück „Memory“. Mit anhaltendem Applaus bedankte sich die Schulgemeinschaft bei Herrn Gampe für seine eindrucksvollen musikalischen Darbietungen. Gerne nahmen die interessierten Schülerinnen und Schüler das Angebot an, sich das eindrucksvolle Fingerspiel auf den Tasten einmal aus der Nähe anzuschauen und bildeten bei der Zugabe einen Halbkreis um den Pianisten.

Freundlicherweise erklärte Herr Gampe sich bereit, zu guter Letzt noch ein Ständchen zu spielen, und so konnte die Schulgemeinschaft einer beliebten Physiotherapeutin zur Verabschiedung ein professionell begleitetes „Viel Glück und viel Segen“ als Kanon mit auf den Weg geben.

Einmal mehr wurde deutlich, dass schuleigene Konzerte bei den Schülern die Freude an der Musik fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, verschiedene Stilrichtungen und Instrumente näher kennen zu lernen und Konzertatmosphäre zu schnuppern.(M. Meyerhoff)