Archiv der Kategorie: Pressemeldungen

Frühlingsfest in der Levana-Schule

Wir gehören zusammen

Unter dem Motto: „Die Welt zu Gast in der Levana-Schule“ feierte die Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung bei herrlichem Wetter ihr Frühlingsfest. Um 11:00 Uhr hieß die Schulgemeinschaft ihre zahlreich erschienenen Gäste in der passend zum Motto geschmückten Turnhalle mit dem Lied: „Einfach spitze, dass du da bist“ willkommen. Schülersprecher Daniel und Schulleiter Gerd Jung begrüßten die Anwesenden und luden sie ein, gemeinsam zu feiern und einen Einblick in das Leben und Lernen in der Levana-Schule zu gewinnen. Musikalisch begleitet von der Lehrerband sangen Schüler und Lehrer im Chor zusammen mit den Gästen weitere Lieder, die das „Wir-gehören-zusammen-Gefühl“ betonten und eine berührende Atmosphäre des vorbehaltlosen Angenommenseins schafften. Jede und jeder beteiligte sich nach ihren/seinen Möglichkeiten. Dies wurde auch in den Schülerdarbietungen deutlich, die zum Teil in der vorausgegangenen Projektwoche erarbeitet worden waren und z.B. mit einer Löwenjagd begleitet von den Lieblingshits der Unterstufenschüler, afrikanischen Klängen, kölschen Tönen und einem orientalischen Tamburin-Tanz das Publikum mitnahmen auf eine kleine Reise um die Welt. Auch viele Eltern und Schüler der Schule stammen aus verschiedenen Herkunftsländern und hießen die Gäste in ihrer jeweiligen Muttersprache herzlich willkommen. 

Bis zum späten Nachmittag gab es ein buntes Treiben auf dem Schulhof und im Schulgebäude und alle wurden bestens unterhalten durch abwechslungsreiche Darbietungen verschiedener Musikgruppen (afrikanische Rhythmen, Samba, Dudelsack, Melodien aus aller Welt) sowie eindrucksvolle Tanzvorführungen mit typischen Tänzen aus dem asiatischen Raum und Ägypten. Auch die weiteren Angebote, wie Rikscha-Fahrten an der Ahr, multi-kulturelle Modenschau mit Foto-Shooting, Malen von Henna-Tattoos, Gestalten eines Totempfahls, gaben Einblick in andere Kulturen und sorgten für kurzweilige Unterhaltung, wie auch Ponyreiten und Schminken. In einzelnen Klassenräumen informierten sich interessierte Gäste über spezielle Unterrichts- und Förderangebote und viele freuten sich über tolle Gewinne bei der Tombola. 

Wie bereits in den vergangenen Jahren sorgten engagierte Eltern für den reibungslosen Ablauf der kulinarischen Versorgung der Gäste, die zwischen Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, herzhaften Speisen, selbst gebackenen Kuchen, Kaffee und Kaltgetränken wählen konnten. 

Auch viele ehemalige Kolleginnen sowie Schülerinnen und Schüler mit ihren Angehörigen und Freunde der Schule waren der Einladung zum Schulfest gefolgt und freuten sich über ein Wiedersehen. Überall auf dem Schulgelände waren Sitzgelegenheiten aufgebaut und ringsum sah man kleine Gruppen im angeregten persönlichen oder fachlichen Austausch zusammensitzen.  Die zahlreichen frohen und zum Teil farbenfroh geschminkten Gesichter spiegelten ein gelungenes Fest wider.

(Text: M. Meyerhoff)

 

Herr Korbach wurde in den Ruhestand verabschiedet

Verabschiedung in den Ruhestand

Wieder einmal versammelte sich die Schulgemeinschaft der Levana-Schule in ihrer Eingangshalle, dieses Mal um die Lehrperson Dietmar Korbach nach 45-jähriger Berufstätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. In der Abschiedsfeier nutzten die Kolleginnen und Kollegen sowie die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihrem beliebten Kollegen und Lehrer mit einer bunten Mischung aus Schülervorführungen, musikalischen Darbietungen und Wortbeiträgen „Danke“ zu sagen. 

Bevor Dietmar Korbach die Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher an der staatlich anerkannten Fachschule für Sozialpädagogik in Heidelberg begann, machte er zunächst eine Ausbildung zum Schlosser bei der Schottel-Werft in Spay/Rhein und arbeitete in diesem Tätigkeitsfeld bis 1979. Dann folgte die zweijährige pädagogische Ausbildung, die er im September 1981 abschloss. Nach seinem einjährigen Anerkennungspraktikum wurde er im Dezember 1982 in den öffentlichen Schuldienst des Landes Rheinland-Pfalz als Pädagogische Fachkraft übernommen und begann seine pädagogische Tätigkeit in der Schule für Blinde und Sehbehinderte in Neuwied. Seit April 1985 arbeitete Dietmar Korbach dann als Pädagogische Fachkraft an der Levana-Schule und gestaltete hier das Schulleben nahezu 34 Jahre mit. 

Dietmar Korbachs Hobby war immer die Musik, besonders das Gitarrenspiel, das er exzellent beherrscht und in vielfältiger Weise im Schulalltag einbrachte. Singkreise mit der ganzen Schulgemeinschaft begleitete er ebenso wie Musikstunden mit einzelnen Klassen. Aber auch bei Gottesdiensten, Schulfeiern und an den Karnevalstagen war er fester Bestandteil der Lehrerband. In seiner Ansprache blickte Schulleiter Gerd Jung auf das berufliche Leben des scheidenden Kollegen zurück und stellte fest, dass es nur wenige Lehrpersonen gibt, die so eindeutig und klar mit einem bestimmten Lehrmedium bzw. einem Fach identifiziert werden. Wenn man heute ehem. Schüler oder Kollegen nach Dietmar Korbach fragen würde, dann würde ganz sicher von Musik, von der Gitarre und einigen besonderen Liedern die Rede sein. 

Dietmar Korbach wird mit seiner ruhigen und ausgeglichenen Art allen in der Schulgemeinschaft sehr fehlen. In welcher Weise seine Arbeit das schulische Leben bereicherte, wurde in unterschiedlichen Schüler- und Lehrerdarbietungen deutlich, die auf seine Person, sein Leben und Wirken Bezug nahmen. So machten z.B. die Unterstufenklassen mit ihm eine Abschiedstour in Anlehnung an das Spiel „Löwenjagd“ und bauten hier die beliebtesten Korbach-Klassiker ein: „Über den Wolken“, „Wenn der Elefant in die Disco geht“, „Auf geht`s mit Funk und Rap“, „Was klappert denn da“. Spitzenreiter unter den Liedern war: „Der Papagei ein Vogel ist“, der immer wieder Erwähnung fand und im Verlauf des Vormittags als Hommage an den scheidenden Lehrer und Kollegen von der ganzen Schulgemeinschaft gesungen wurde.

Schulleiter Gerd Jung überreichte Dietmar Korbach die Urkunde des Regierungspräsidenten und bedankte sich für sein Engagement, seine Pädagogik der Geduld und Toleranz, für seine musikalischen Akzente, die das Innenleben und das Bild der Levana- Schule entscheidend mitprägten und für das Miteinander über so viele Jahre. Für die Zukunft wünschten ihm auch die Vorsitzende des Personalrates für das gesamte Lehrerkollegium sowie die beiden Schülersprecher stellvertretend für ihre Mitschüler alles Gute.

Dietmar Korbach bedankte sich bei der Schulgemeinschaft für die schöne „Levana-Zeit“ und verabschiedete sich mit dem Lied „What a wonderful world“. Bei einem abschließenden Umtrunk gab er das Versprechen, auch als Rentner den Kontakt zur Levana-Schule zu halten und bei bevorstehenden Feiern musikalisch auszuhelfen.

(M. Meyerhoff)

Spendenübergabe in der Levana-Schule

Spendenübergabe in der Levana-Schule

Praxis für Logopädie sagt Danke

Kurz vor den Weihnachtsferien traf Volker Hostert-Riemenschneider den Vorsitzenden des Fördervereins der Levana-Schule, Steffen Hudasch, und überreichte ihm vor weihnachtlicher Kulisse einen Scheck in Höhe von 250 Euro.

Drei Mitarbeiter der Gemeinschaftspraxis für Logopädie Susanne Enders und Volker Hostert-Riemenschneider aus Bad Neuenahr-Ahrweiler kommen an mehreren Tagen pro Woche stundenweise in die Förderschule und Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung erhalten individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte logopädische Therapie. Mit der großzügigen Spende bedankte sich Hostert-Riemenschneider im Namen des gesamten Praxisteams für die jahrelange gute Zusammenarbeit mit der Levana-Schule, die auch 2019 fortgesetzt wird. 

(M. Meyerhoff)

Förderkreis sponsert neuen Fuhrpark für Levana-Schüler

Freude pur

Das neue Schuljahr brachte für die Schülerinnen und Schüler der Levana-Schule tolle Überraschungen: Über mehrere Tage kamen große Pakete an, die voller Spannung geöffnet wurden und vielseitiges Spiel-, Therapie- und Unterrichtsmaterial enthielten, das dank der großzügigen Unterstützung des aktiven Förderkreises der Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung angeschafft werden konnte.

Das Kollegium der Levana-Schule erstellte eine Wunschliste, die durch die Ausschüttung von rund 11.000 Euro kurzerhand Wirklichkeit wurde. So konnten u.a. verschiedene Fahrzeuge angeschafft werden, die besonders von den jüngeren Schülerinnen und Schülern in den Pausenzeiten begeistert genutzt werden und ganz nebenbei ihre Motorik, Konzentration und Ausdauer fördern. Besonders stolz ist die Schulgemeinschaft auf das neue Rollstuhl-Transport-Fahrrad, mit dem nun problemlos auch Kinder im Rollstuhl transportiert werden können und so ihrer Teilhabe an Radtouren (z.B. mit der Fahrrad-AG) nichts mehr im Wege steht. Ein nicht unerheblicher Betrag konnte auch für Materialien ausgegeben werden, die es nicht-sprechenden Kindern ermöglichen, sich aktiv am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen (z.B. All-Turn-It Spinner) oder mit Hilfe einer App zu kommunizieren. 

Seit seiner Gründung im Jahr 1984 ermöglicht der Förderkreis mit seinem engagierten Vorstand Anschaffungen, die den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler bereichern und die Arbeit der Pädagogen sinnvoll unterstützen. Außerdem unterhält er zwei Schulbusse sowie einen Pkw. Dieser Fuhrpark ermöglicht es den Klassen, auch außerschulische Lernorte aufzusuchen. Bedeutsam ist auch das soziale Engagement des Förderkreises, der durch finanzielle Zuschüsse die Klassenfahrten unterstützt und so allen Schülern die Teilnahme möglich macht.

Um die schulische Arbeit der Levana-Schule auch weiterhin unterstützen zu können, ist der Förderkreis auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen über die Arbeit des Förderkreises sowie Kontoverbindungen und Kontaktmöglichkeiten unter: http://levana-aw.de/eltern/foerderverein/

(M. Meyerhoff)

Inselstreicher Nonnenwerth geben Gastspiel

Sommernachtstraum in der Levana-Schule

Erwartungsvoll versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Levana-Schule in ihrer Eingangshalle, die wieder einmal zum Konzertsaal wurde. Inmitten der Halle hatten sich die 18 Orchestermitglieder des Franziskusgymnasiums Nonnenwerth mit ihren Instrumenten positioniert. Nachdem Schulleiter Gerd Jung sie willkommen geheißen hatte, führten sie unter Leitung ihrer Lehrerin Johanna Bolwin fünf Sätze des Sommernachtstraums von Felix Mendelsson-Bartholdy auf, die von Barbara Dobretsberger für Streicher arrangiert waren. Die Orchesterleiterin erklärte kurz, worum es beim Sommernachtstraum geht, und bezog die Zuhörer aktiv mit in die Vorführung ein, indem sie einzelne Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Requisiten ausstattete und so die Inhalte nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen waren. Beim ersten Satz, „Scherzo“, durften zwei Feen in leichten Umhängen die Streicher mit Klangstäben und Schellenkranz begleiten. Danach waren schnell zwei Schülerpaare gefunden, die, in farblich zueinander passenden Rock und Umhang gehüllt, zwei unglückliche Liebespaare darstellten, die in den Wald fliehen mussten. Hierzu spielte das Orchester den Satz „Intermezzo“. Johanna Bolwin sensibilisierte die Zuhörer für die Musik, indem sie das zentrale Motiv des Satzes mit ihrer Geige vorspielte und dazu aufforderte, mitzuzählen, wie oft das Motiv in dem folgenden Stück vorkam. Beim Satz „Notturno“ verwandelte sich eine Schülerin der Unterstufe in Puck, den kleinen Helfer mit der Zauberblume. Danach hatten sich die beiden Paare gefunden und hielten symbolisch zwei Herzhälften aneinander. Hierzu spielten die Orchestermitglieder der 5. – 7. Klassen des Gymnasiums ihre Version des Hochzeitsmarsches. Aber auch die Handwerker durften mitfeiern, was im „Tanz der Rüpel“ zum Ausdruck kam. Dieses Stück machte den Schülerinnen und Schülern der Levana-Schule besonderen Spaß, weil sie mit verschiedenen Werkzeugen eine Rhythmusgruppe bildeten und z.B. mit Schuhspannern, Spachteln und einem Dübelkasten die Streichmusik begleiteten. Die Schulgemeinschaft bedankte sich bei den Inselstreichern mit einem herzlichen Applaus für ihr Kommen und ihre Darbietung. Gerd Jung nutzte die Gelegenheit und stellte der Schülerschaft kurz die verschiedenen Streichinstrumente vor: Geigen, Cellos, Bratsche, Kontrabass.
Inselstreicher Nonnenwerth geben Gastspiel


Dies war seit der Erstausgabe im März 2006 bereits das 20. Levana-Konzert, das in den Räumlichkeiten der Schule stattfand. Einmal mehr wurde deutlich, dass die schuleigenen Konzerte bei den Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik fördern. Sie bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene Stilrichtungen und Instrumente näher kennenzulernen und Konzertatmosphäre zu schnuppern. Die Levana-Schule, Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, freut sich über engagierte Musiker, die bereit sind, im Rahmen eines Hauskonzertes ihre Musik vorzustellen. (Kontakt: Levana-Schule 02641/36611).
(M. Meyerhoff)

Von Musette-Walzer bis Despacito

Abwechslungsreiches Levana-Konzert mit Akkordeon

Zum Jahresbeginn durfte die Schulgemeinschaft der Levana-Schule sich wieder einmal auf ein besonderes Ereignis in der Schule freuen. Die Eingangshalle der Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler war als Konzertsaal umfunktioniert und bestuhlt. Nachdem dort alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Platz genommen hatten, warteten sie gespannt auf den Musiker, der von Schulleiter Gerd Jung angekündigt wurde, um ihnen das 19. Levana-Konzert zu präsentieren: Akkordeonspieler Willi Elz. Der Hobbymusiker hatte zwei Akkordeons mitgebracht und begann sein Vorspiel mit dem französischen Musette-Walzer „Sous le ciel de Paris“ auf einem elektronischen Tastenakkordeon. Er stellte das Instrument kurz vor und erklärte seinen Zuhörern, dass durch die Elektronik auch die Klänge anderer Instrumente nachgeahmt werden können. Die Melodie des Valse Musette wird klassischerweise von einem Akkordeon vorgetragen und von einem Altsaxophon begleitet. Dieses Arrangement konnten die Zuhörer bei seinem Vortrag eindeutig erkennen und erlebten eindrucksvoll, dass das Akkordeon zwar nur ein einzelnes Instrument ist, damit aber der Klang eines ganzen Orchesters erzeugt werden kann. In zwei folgenden Stücken ließ Willi Elz die Schülerschaft raten, welche Instrumente er noch in sein Spiel eingebaut hatte und einige erkannten Geige bzw. Klarinette.

Der geübte Akkordeonspieler zeigte mit seinem abwechslungsreichen Programm, wie vielseitig die Musik ist und machte durch die Auswahl der Stücke den Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 6 und 19 Jahren die Unterschiede deutlich. Willi Elz spielte stimmungsvolle wie auch getragene Stücke, die entweder fetzig und laut oder eher ruhig und leise daherkamen. So klatschten beim „Klang aus Oberkrain“, der von einem Schüler als Junggesellenlied deklariert wurde, alle spontan begeistert mit, während sie z.B. beim Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauss oder „Air“ von Johann Sebastian Bach konzentriert zuhörten und die Klänge des klassischen Akkordeons auf sich wirken ließen. Der Akkordeonspieler präsentierte auch einen argentinischen Tango und demonstrierte mit seinem Handzuginstrument, wie durch das ruckartige Spielen bestimmte Töne betont werden und so der klassische Tango-Klang erzeugt wird. Er schloss sein Programm mit dem modernsten Stück seines Repertoires und die Zuhörer erkannten „Despacito“ von Luis Fonsi. Mit tosendem Applaus bedankte sich die Schulgemeinschaft bei Willi Elz, und es war klar, dass er ohne Zugabe nicht davonkommen würde. Schnell wurden Liedtexte ausgeteilt und alle sangen gemeinsam ein Udo-Jürgens-Medley. Aber auch nachdem Schulleiter Gerd Jung sich bedankt und im Namen der Schulgemeinschaft ein kleines Präsent überreicht hatte, war lange noch nicht Schluss. Einzelne Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen umringten Willi Elz in der Halle und fragten, ob er auch Stimmungslieder spielen könne, was der vielseitig aufgestellte Hobbymusiker spontan unter Beweis stellte und mit „Et Spanienlied“ oder „I sing a Liad für di“ eine kleine „After-Concert-Party“ einleitete. Zugewandt ging er auf die Schülerinnen und Schüler der Levana-Schule ein, die ihn gar nicht nach Hause lassen wollten und versprach, zur Proklamation der Schülerprinzessin in der nächsten Woche wiederzukommen, um das Rahmenprogramm mit seinem Akkordeon karnevalistisch zu begleiten.

Einmal mehr wurde deutlich, dass die schuleigenen Konzerte bei den Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik fördern. Sie bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene Stilrichtungen und Instrumente näher kennenzulernen und Konzertatmosphäre zu schnuppern. Die Levana-Schule freut sich über engagierte Musiker, die bereit sind, im Rahmen eines Hauskonzertes ihre Musik vorzustellen. (Kontakt: Levana-Schule 02641/36611).

Nähere Informationen zur Schule und den vorausgegangenen Konzerten sind zu finden unter www.levana-aw.de.

(M. Meyerhoff)

Levana-Schule feiert Namenstag – 2018

Mitmachzirkus begeistert Groß und Klein am Levana-Tag

Jedes Jahr zum Ende des Schulhalbjahres feiert die Levana-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, den Namenstag ihrer Schule. An diesem Tag steht die Schulgemeinschaft im Mittelpunkt und feiert sich selbst mit besonderen Angeboten und Aktionen. In diesem Jahr war der Mitmachzirkus der Erlebnisakademie aus Rheinbach zu Gast und animierte Groß und Klein, selbst ein Teil des Zirkus zu sein und verschiedene Angebote auszuprobieren. Mit viel Witz und Geschick führten Clown Nils und seine Begleiter verschiedene kleine Kunsttücke vor und motivierten die Schülerinnen und Schüler, es ihnen nachzutun. Es dauerte nicht lange, da waren annähernd hundert Schülerinnen und Schüler in der zur Manege umfunktionierten Turnhalle aktiv damit beschäftigt, ihr Geschick auf dem Drahtseil, beim Tellerdrehen oder beim Jonglieren mit Bällen und Tüchern zu erproben. Besonders wagemutige trauten sich, über Glasscherben zu gehen oder auf einem Nagelbrett zu stehen. Im Handumdrehen war die Zirkuszeit vorbei und alle trafen sich in der Eingangshalle der Schule zum gemeinsamen Mittagessen. Zur Feier des Tages gab es auf Wunsch der Schülerschaft Pommes und Currywurst. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Schulhof begrüßte die gespannte Schulgemeinschaft ihre Mitschülerin Lea Weber, die in vollem Ornat erschien und im Beisein ihrer Eltern zur Schülerprinzessin Lea I. proklamiert wurde. Zum Ausklang des Nachmittags fand dann als weiteres Highlight noch eine Disco statt, in der viele Schülerinnen und Schüler gemeinsam tanzten und feierten. Nach Schulschluss fuhren dann alle müde, aber erfüllt von vielen tollen Ereignissen nach Hause.

(M. Meyerhoff)

40-jähriges Dienstjubiläum an der Levana-Schule

Pädagogische Fachkraft Edith Sturm wird in einer Feierstunde geehrt

Das Schuljahr ist erst wenige Wochen alt und die Schulgemeinschaft der Levana-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, hatte schon etwas zu feiern. Die pädagogische Fachkraft Edith Sturm hatte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Inmitten der fast hundertköpfigen Schülerschar und ihrer Kolleginnen und Kollegen wurde sie in einer Feierstunde geehrt.

Eingerahmt von verschiedenen Wunschliedern der Jubilarin, die gemeinsam gesungen und von der Lehrerband begleitet wurden, stellten Schulleiter Gerd Jung, Ulla Schüren vom Örtlichen Personalrat und Klassensprecherin Lea-Christin Weber ihre Sicht auf die besonderen Qualitäten und Verdienste der Kollegin und Klassenlehrerin Edith Sturm dar und nutzten die Gelegenheit, ihr ein herzliches Dankeschön zu sagen.

Gerd Jung beschrieb kurz Frau Sturms Werdegang und hob hervor, dass die damals 20-jährige junge Frau am 11.09.1978 ihren Dienst in der Levana-Schule begann, die damals erst 4 Jahre bestand. Sie blieb an dieser Schule bis heute 39 Jahre lang, ein Rekord, den bislang niemand anderes schaffte und vermutlich auch niemals schaffen wird. Während dieser Jahre nahm Edith Sturm an zahlreichen Fort- und Weiterbildungen teil (z.B. Zusatzausbildung in Sonderpädagogik für sozialpädagogische Fachkräfte an Sonderschulen, EDV-Weiterbildung) und erwarb einige Zusatzqualifikationen (z.B. Unterrichtserlaubnis Sport in der Sonderschule). Auch als Personalratsmitglied setzte sie sich für die Belange der Schule ein.

Besonderen Dank sprach der Schulleiter seiner langjährigen Kollegin für ihr großes Engagement für die Schulgemeinschaft und die vielen Ideen, mit denen sie das Schulleben bereicherte, aus. Die Kolleginnen und Kollegen beschreiben sie als freundlich, zugewandt, stets hilfsbereit und kollegial und bezeichnen sie wohlmeinend auch als „Deko-Queen“, da sie all die Jahre mit kreativen Dekorationen Schulfesten und -feiern wie Karneval, Schulentlassungen, Weihnachten etc. einen würdigen Rahmen gegeben hat. Ihr Ideenreichtum und ihr großes pädagogisches Handlungsrepertoire kamen und kommen an erster Stelle ihren Schülerinnen und Schülern zugute, da die Pädagogin immer geeignete Förderansätze findet, die Kompetenzen ihrer Schützlinge zu stärken. Bis heute zeigt sie sich lernbereit und offen für neue Wege und Medien zum Wohle ihrer Schülerschaft.

Zum Schluss seiner Laudatio hielt Gerd Jung fest, dass ja glücklicherweise keine Ära zu Ende geht, sondern dass die Zeit mit Frau Sturm noch einige Jährchen weitergehen soll.

Abschließend sprach er ihr nochmals Dank und Anerkennung auch im Namen der Landesregierung aus und überreichte Edith Sturm die Dankurkunde der Ministerpräsidentin von Rheinland Pfalz, Malu Dreyer.

 

Nach all den wertschätzenden Worten und Beiträgen ergriff die Jubilarin selbst das Mikrofon und richtete einige persönliche Dankesworte an die versammelte Schulgemeinschaft, der sie sich über so viele Berufsjahre verbunden fühlt. Besonders dankbar ist Edith Sturm für die Unterstützung ihrer Arbeit durch ihre Familie und Freunde, die Eltern der Schüler sowie verschiedene Geschäftsleute und Einrichtungen des Kreises Ahrweiler. Diese gute Zusammenarbeit ist die Voraussetzung, außerschulische Lernorte aufzusuchen, um ihren Schülerinnen und Schülern einen lebendigen, anschaulichen und abwechslungsreichen Unterricht zu ermöglichen.

(M. Meyerhoff)

Frühlingsfest 1. April 2017

Frühlingserwachen in der Levana-Schule
Schulfest mit großer Resonanz
In frühlingshafter Atmosphäre feierte die Levana-Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung, am 1. April ihr Schulfest unter dem Motto: Leben und Lernen in der Levana-Schule. Zu Beginn versammelten sich Schüler, Lehrpersonen und Besucher in der Turnhalle. Hier begrüßte Schulleiter Gerd Jung alle Anwesenden und moderierte das kurzweilige Bühnenprogramm. Vor und nach den unterhaltsamen Schülerdarbietungen lud er die ca. 250 Gäste ein, zusammen mit dem Chor der Schulgemeinschaft zu singen. Die Liedbeiträge stammten aus dem großen Repertoire an Levana-Hits und wurden von der Lehrerband musikalisch begleitet. Mit dem Lied „Ein Fest, denn heut ist Partytime, ein Fest für alle: Groß und Klein“ lud die Schulgemeinschaft ihre Gäste, darunter viele Ehemalige, zu einem freudigen Tag der Begegnung in ihrer Schule ein. Hierzu stand das Schulgebäude mit allen Klassen-, Fach- und Therapieräumen den interessierten Besuchern offen und bot ihnen Einblicke in besondere Förderkonzepte, wie z.B. zur Methode der Basalen Stimulation im Snoezelen-Raum oder der Unterstützten Kommunikation oder zum TEACCH-Konzept. Auch das Lernen mit iPads anhand von Beispielen aus der Unterrichtspraxis konnte ausprobiert werden, eine Diashow zeigte Highlights aus dem Schulleben und beim Rollbrettparcours, beim Pflanzen, Werken, Waffeln backen oder Angelspielen im Bewegungsbad durften die großen und kleinen Besucher selbst aktiv werden. Eine Hüpfburg wurde von den Kindern gerne genutzt und phantasievoll geschminkte Gesichter entlockten den Betrachtern immer wieder ein Lächeln. Nachmittags verwandelten Akteure der Erlebnis-Akademie Rheinbach den Schulhof in eine Manege und luden zum Mitmachzirkus ein. Mit Tipps und Tricks motivierten sie die jungen Artisten ihre Fertigkeiten beim Tellerdrehen, Balancieren auf dem Drahtseil, Hula-Hoop oder im Umgang mit dem Diabolo auszuprobieren.

Wie bereits in den vergangenen Jahren sorgten engagierte Eltern wieder für den reibungslosen Ablauf der kulinarischen Versorgung der Gäste, die zwischen herzhaften Speisen oder Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und Kaltgetränken wählen konnten.

Auch viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler mit ihren Angehörigen waren der Einladung zum Schulfest gefolgt und freuten sich über ein Wiedersehen. Ringsum sah man kleine Gruppen im angeregten persönlichen oder fachlichen Austausch zusammensitzen und erblickte zahlreiche frohe Gesichter. (M. Meyerhoff)

18. Levana – Konzert

Ganz Ohr für Rondo Vocal 

18. Hauskonzert in der Levana-Schule

Singen macht Spaß und hält jung. Genau diesen Eindruck vermittelten die Sänger des Acapella-Quintetts Rondo Vocal, die sich am Freitagmorgen Zeit genommen hatten, um der Schulgemeinschaft der Levana-Schule, der Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, ein abwechslungsreiches Hauskonzert zu präsentieren. Die Eingangshalle wurde zum Konzertsaal und Schulleiter Gerd Jung begrüßte die fünf Sänger, die einen hohen Bekanntheitsgrad in der Region haben und bei ihren Konzerten auch wesentlich größere Säle füllen. Die Schülerinnen und Schüler wurden aufgefordert, die Augen zu schließen und der Musik zuzuhören. Dabei konnten sie feststellen, dass die Musiker alles mit dem Mund machen und keine Instrumente brauchen. Mit ihrem von Andreas Dietl komponierten Rondo Opener „Wir grüßen euch alle“ stellten sich die fünf Sänger ihrem Publikum musikalisch vor: Ingo Krämer und Franz-Josef „Jö“ Küls, Bass, Detlef „Det“ Wronka, Tenor und Bass, Hajo Hecker und Rolf Blechschmidt, Tenor. Danach gaben sie dem aufmerksamen Publikum einen bunten Einblick in ihr Repertoire, das zahlreiche musikalische Stilrichtungen umfasste. So lauschte die Schulgemeinschaft ganz Ohr dem besinnlichen Hallelujah in Erinnerung an Leonard Cohen, erfreute sich dann aber ebenso an beschwingteren Stücken, wie Lollipop, The Lion sleeps tonight, Hello Mary Lou oder Barbara Ann, die zum aktiven Mitsingen und Mitklatschen einluden. Auch Mundart-Songs, wie „In unserm Veedel“ von den Bläck Fööss, fehlten nicht und kamen gut an. Die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 6 und 19 Jahren staunten über die große Stimmenvielfalt der fünf engagierten Sänger, die sowohl sehr hohe als auch sehr, sehr tiefe Töne produzierten. Sogar ein Geburtstagsständchen gab es für einen Schüler, der an diesem Tag seinen 18. Geburtstag feierte. Als Schlusslied war „Sandmann, lieber Sandmann“ geplant, aber ohne Zugabe ließen die begeisterten Zuhörer die Sänger des Quintetts nicht gehen. „Wir hatten eine gute Zeit“ von den Wise Guys sangen die Ensemble-Mitglieder dann ohne Mikrophone, mischten sich unter die Zuhörer und füllten mit ihren geschulten Stimmen auch unplugged klangvoll die Eingangshalle der Schule.

Mit anhaltendem Applaus drückte die Schulgemeinschaft ihren Dank und ihre Anerkennung aus für das beeindruckende Konzert. Auch Schulleiter Gerd Jung bedankte sich bei Rondo Vocal und überreichte der Gruppe assistiert von zwei Schülerinnen eine kleine Aufmerksamkeit. 

Im Anschluss gingen einzelne Schüler von sich aus auf die Sänger zu und bedankten sich persönlich bei ihnen für das schöne Konzert.

(M. Meyerhoff)