Levana-Schule
Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung

📍Jubiläumsjahr 2024 📍

8. Januar 2024: Besuch des Synfonieorchesters des SWR

1. März 2024 Levanatag

19. März Konzert mit Anny Ogrezeanu

15. Juni 2024 50-Jahr Feier

4. Juli 2024 Vollgas connected Konzert

Mittelstufe 2

Die M2 wird größtenteils von nichtsprechenden oder wenig sprechenden Schülerinnen und Schülern besucht, die Förderung in Unterstützter Kommunikation benötigen.

Manche Schülerinnen und Schüler sind auf ein sicheres Umfeld angewiesen, um frei sprechen zu können, andere brauchen Hilfe z.B. durch lautsprachunterstützende Gebärden, um die richtigen Worte zu finden und wieder andere setzen Symbolkarten zur Kommunikation ein oder benutzen ihren Talker zum Sprechen.

Ein klar strukturierter Tagesablauf mit Ritualen in unserer Klasse hilft den Schülerinnen und Schülern sich leichter zurecht zu finden und sich sicher zu fühlen. Zudem bietet er ihnen einen sozialen Rahmen, der sie zur Kommunikation anregt.

Die Methoden der Unterstützten Kommunikation werden in vielfacher Weise (Gebärden, Metacom-Symbole, technische Hilfsmittel) im kompletten Tagesgeschehen eingesetzt und von allen Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen der Klasse angewendet. So werden z.B. mittels Metacom-Symbolen u.a. der Stundenplan, die Raumorganisation, Arbeitspläne oder Alltagssituationen bildlich dargestellt.

So können die Schülerinnen und Schüler der M2 neben den anderen Lerninhalten der Mittelstufe zunehmend ihren Wortschatz und ihre Kommunikationsfähigkeiten erweitern.

Unser Tag in der M2

  • Wenn wir in der Schule angekommen sind, hängen wir
    unsere Namensschilder am Türrahmen von “Zuhause”
    auf “Schule”
    um.
  • Nachdem wir unsere Ranzen und Jacken weggeräumt
    haben und auf Toilette waren, setzen wir uns an unsere
    Tische.

von Dienstag bis Freitag
erledigen wir zunächst folgendes:
Wir holen unsere blaue Mappe für den
Wochenrückblick,
das Döschen mit den Metacom-Symbolen,
Klebeunterlage und Kleber.
Am Tisch schauen wir dann, welchen Unterricht wir am
Vortag hatten, indem wir der Reihe nach die Chips aus
dem Tagesrückblick nehmen, gegen das passende
Symbol aus dem Döschen austauschen und dieses beim
entsprechenden Tag
in die Spalte kleben.
So können wir am Ende der Woche unsere blaue
Mappe mit nach Hause nehmen und unseren Familien
von unserer Woche
in der Schule erzählen.


 

Foto 2
  • Im gemeinsamen Morgenkreis machen wir zuerst unser
    morgendliches Yoga. Das macht mega Spaß und richtig
    wach!
  • Danach kümmern wir uns um den Kalender. Manche
    können das schon ganz alleine, andere brauchen ein
    bisschen Hilfe z.B. durch Gebärden von Frau Würges, um
    die richtigen Worte zu finden und wieder andere
    benutzen ihren Talker zum Sprechen.
  • Dann schauen wir welche Mitschülerinnen und Mitschüler,
    Lehrpersonen und Integrationskräfte da und welche
    weg sind, indem wir ihre Fotos mit Namen bei grün/da
    oder rot/weg aufhängen. So wissen wir, wer alles im
    goldenen Buch unterschreiben darf. Denn das ist uns
    superwichtig, so können wir nicht nur sehen wann wir
    in der Schule waren, sondern lernen auch das Datum
    und unsere Namen zu schreiben.
Foto 4
  • Und dann besprechen wir den Stundenplan mit Hilfe
    der Metacom-Symbole und das Mittagessen für diesen
    Tag.
  • Nach dem Morgenkreis geht es zum Frühstück. Dabei
    dürfen die Talker-Kids ihre Talker auf keinen Fall
    vergessen, sonst können wir nicht so gut quatschen
    beim Essen und dann unterhalten sich ja nur die
    Erwachsenen, was voll öde wäre 😉
    Gegessen wird natürlich erst nach dem Tischspruch!
  • Frisch gestärkt geht es dann in den Unterricht, der
    sich bis zum Schulschluss meistens in 3-4 Einheiten
    aufteilt. Nach jeder Unterrichtseinheit gibt es unser
    Ritual mit dem Spruch „Fertig, aus, …
    und wir
    nehmen uns einen Chip (z.B. für Rechenkurs) und
    klicken ihn in unseren Tagesrückblick auf dem Tisch.
  • Am Ende des Tages hängen wir unsere Namensschilder
    am Türrahmen von “Schule” auf “Zuhause”
    um und gehen zu den Bussen.

Rituale sind für uns sehr wichtig, sie geben uns Sicherheit,
helfen uns dabei uns zurecht zu finden und bieten uns
einen sozialen Rahmen, der uns zur Kommunikation anregt.


 

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