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Ein guter Freund und jeder Tag wird schön

 

 

Levana-Schüler erlebten ein kreatives Buchprojekt 

Den Freunden auf der Spur! So hieß das Buchprojekt, das vier Schülerinnen und Schüler der Unterstufe 2 der Levana-Schule mit ihrer Berufspraktikantin Maria Cramer durchführten.  Die Levana-Schule ist die Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung in Bad Neuenahr – Ahrweiler.

Von Januar bis Februar beschäftigte sich die kleine Projektgruppe mit dem Bilderbuch „Freunde“ von Helme Heine.  Die Mädchen und Jungen erkundeten die Bilder und den Inhalt des Buches und lernten die Freunde Johnny Mauser, das Schwein Waldemar und Franz von Hahn vom Bauernhof Mullewap kennen. Aktiv und einfallsreich beteiligten sie sich daran, die Figuren als Handpuppen zu gestalten. Mit großem Enthusiasmus und viel Spaß wurde gefilzt und genäht, bis die Kinder endlich die fertigen Handpuppen in den Händen hielten. Kreativ und mit viel Freude erarbeiteten sie nun einzelne Szenen des Bilderbuches, spielten sie nach und konnten die Inhalte auf diese Weise besser nachvollziehen. Den Höhepunkt des Projektes aber stellte das Freunde-Fest dar, zu dem die vier Akteure einige Schulkameraden einluden, ihnen ausgewählte Szenen mit ihren Handpuppen vorspielten und mit ihnen gemeinsam das Freunde-Lied „Ein guter Freund und jeder Tag wird schön“ sangen. Aber was wäre ein Freunde-Fest ohne Festmahl. Hierzu hatten die Kinder Schweineohren gebacken, die sie zusammen mit ihren freudestrahlenden Gästen genüsslich verzehrten.

Von Musette-Walzer bis Despacito

Abwechslungsreiches Levana-Konzert mit Akkordeon

Zum Jahresbeginn durfte die Schulgemeinschaft der Levana-Schule sich wieder einmal auf ein besonderes Ereignis in der Schule freuen. Die Eingangshalle der Förderschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler war als Konzertsaal umfunktioniert und bestuhlt. Nachdem dort alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Platz genommen hatten, warteten sie gespannt auf den Musiker, der von Schulleiter Gerd Jung angekündigt wurde, um ihnen das 19. Levana-Konzert zu präsentieren: Akkordeonspieler Willi Elz. Der Hobbymusiker hatte zwei Akkordeons mitgebracht und begann sein Vorspiel mit dem französischen Musette-Walzer „Sous le ciel de Paris“ auf einem elektronischen Tastenakkordeon. Er stellte das Instrument kurz vor und erklärte seinen Zuhörern, dass durch die Elektronik auch die Klänge anderer Instrumente nachgeahmt werden können. Die Melodie des Valse Musette wird klassischerweise von einem Akkordeon vorgetragen und von einem Altsaxophon begleitet. Dieses Arrangement konnten die Zuhörer bei seinem Vortrag eindeutig erkennen und erlebten eindrucksvoll, dass das Akkordeon zwar nur ein einzelnes Instrument ist, damit aber der Klang eines ganzen Orchesters erzeugt werden kann. In zwei folgenden Stücken ließ Willi Elz die Schülerschaft raten, welche Instrumente er noch in sein Spiel eingebaut hatte und einige erkannten Geige bzw. Klarinette.

Der geübte Akkordeonspieler zeigte mit seinem abwechslungsreichen Programm, wie vielseitig die Musik ist und machte durch die Auswahl der Stücke den Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 6 und 19 Jahren die Unterschiede deutlich. Willi Elz spielte stimmungsvolle wie auch getragene Stücke, die entweder fetzig und laut oder eher ruhig und leise daherkamen. So klatschten beim „Klang aus Oberkrain“, der von einem Schüler als Junggesellenlied deklariert wurde, alle spontan begeistert mit, während sie z.B. beim Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauss oder „Air“ von Johann Sebastian Bach konzentriert zuhörten und die Klänge des klassischen Akkordeons auf sich wirken ließen. Der Akkordeonspieler präsentierte auch einen argentinischen Tango und demonstrierte mit seinem Handzuginstrument, wie durch das ruckartige Spielen bestimmte Töne betont werden und so der klassische Tango-Klang erzeugt wird. Er schloss sein Programm mit dem modernsten Stück seines Repertoires und die Zuhörer erkannten „Despacito“ von Luis Fonsi. Mit tosendem Applaus bedankte sich die Schulgemeinschaft bei Willi Elz, und es war klar, dass er ohne Zugabe nicht davonkommen würde. Schnell wurden Liedtexte ausgeteilt und alle sangen gemeinsam ein Udo-Jürgens-Medley. Aber auch nachdem Schulleiter Gerd Jung sich bedankt und im Namen der Schulgemeinschaft ein kleines Präsent überreicht hatte, war lange noch nicht Schluss. Einzelne Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen umringten Willi Elz in der Halle und fragten, ob er auch Stimmungslieder spielen könne, was der vielseitig aufgestellte Hobbymusiker spontan unter Beweis stellte und mit „Et Spanienlied“ oder „I sing a Liad für di“ eine kleine „After-Concert-Party“ einleitete. Zugewandt ging er auf die Schülerinnen und Schüler der Levana-Schule ein, die ihn gar nicht nach Hause lassen wollten und versprach, zur Proklamation der Schülerprinzessin in der nächsten Woche wiederzukommen, um das Rahmenprogramm mit seinem Akkordeon karnevalistisch zu begleiten.

Einmal mehr wurde deutlich, dass die schuleigenen Konzerte bei den Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik fördern. Sie bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene Stilrichtungen und Instrumente näher kennenzulernen und Konzertatmosphäre zu schnuppern. Die Levana-Schule freut sich über engagierte Musiker, die bereit sind, im Rahmen eines Hauskonzertes ihre Musik vorzustellen. (Kontakt: Levana-Schule 02641/36611).

Nähere Informationen zur Schule und den vorausgegangenen Konzerten sind zu finden unter www.levana-aw.de.

(M. Meyerhoff)

Levana-Schule feiert Namenstag – 2018

Mitmachzirkus begeistert Groß und Klein am Levana-Tag

Jedes Jahr zum Ende des Schulhalbjahres feiert die Levana-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, den Namenstag ihrer Schule. An diesem Tag steht die Schulgemeinschaft im Mittelpunkt und feiert sich selbst mit besonderen Angeboten und Aktionen. In diesem Jahr war der Mitmachzirkus der Erlebnisakademie aus Rheinbach zu Gast und animierte Groß und Klein, selbst ein Teil des Zirkus zu sein und verschiedene Angebote auszuprobieren. Mit viel Witz und Geschick führten Clown Nils und seine Begleiter verschiedene kleine Kunsttücke vor und motivierten die Schülerinnen und Schüler, es ihnen nachzutun. Es dauerte nicht lange, da waren annähernd hundert Schülerinnen und Schüler in der zur Manege umfunktionierten Turnhalle aktiv damit beschäftigt, ihr Geschick auf dem Drahtseil, beim Tellerdrehen oder beim Jonglieren mit Bällen und Tüchern zu erproben. Besonders wagemutige trauten sich, über Glasscherben zu gehen oder auf einem Nagelbrett zu stehen. Im Handumdrehen war die Zirkuszeit vorbei und alle trafen sich in der Eingangshalle der Schule zum gemeinsamen Mittagessen. Zur Feier des Tages gab es auf Wunsch der Schülerschaft Pommes und Currywurst. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Schulhof begrüßte die gespannte Schulgemeinschaft ihre Mitschülerin Lea Weber, die in vollem Ornat erschien und im Beisein ihrer Eltern zur Schülerprinzessin Lea I. proklamiert wurde. Zum Ausklang des Nachmittags fand dann als weiteres Highlight noch eine Disco statt, in der viele Schülerinnen und Schüler gemeinsam tanzten und feierten. Nach Schulschluss fuhren dann alle müde, aber erfüllt von vielen tollen Ereignissen nach Hause.

(M. Meyerhoff)

40-jähriges Dienstjubiläum an der Levana-Schule

Pädagogische Fachkraft Edith Sturm wird in einer Feierstunde geehrt

Das Schuljahr ist erst wenige Wochen alt und die Schulgemeinschaft der Levana-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung des Kreises Ahrweiler, hatte schon etwas zu feiern. Die pädagogische Fachkraft Edith Sturm hatte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Inmitten der fast hundertköpfigen Schülerschar und ihrer Kolleginnen und Kollegen wurde sie in einer Feierstunde geehrt.

Eingerahmt von verschiedenen Wunschliedern der Jubilarin, die gemeinsam gesungen und von der Lehrerband begleitet wurden, stellten Schulleiter Gerd Jung, Ulla Schüren vom Örtlichen Personalrat und Klassensprecherin Lea-Christin Weber ihre Sicht auf die besonderen Qualitäten und Verdienste der Kollegin und Klassenlehrerin Edith Sturm dar und nutzten die Gelegenheit, ihr ein herzliches Dankeschön zu sagen.

Gerd Jung beschrieb kurz Frau Sturms Werdegang und hob hervor, dass die damals 20-jährige junge Frau am 11.09.1978 ihren Dienst in der Levana-Schule begann, die damals erst 4 Jahre bestand. Sie blieb an dieser Schule bis heute 39 Jahre lang, ein Rekord, den bislang niemand anderes schaffte und vermutlich auch niemals schaffen wird. Während dieser Jahre nahm Edith Sturm an zahlreichen Fort- und Weiterbildungen teil (z.B. Zusatzausbildung in Sonderpädagogik für sozialpädagogische Fachkräfte an Sonderschulen, EDV-Weiterbildung) und erwarb einige Zusatzqualifikationen (z.B. Unterrichtserlaubnis Sport in der Sonderschule). Auch als Personalratsmitglied setzte sie sich für die Belange der Schule ein.

Besonderen Dank sprach der Schulleiter seiner langjährigen Kollegin für ihr großes Engagement für die Schulgemeinschaft und die vielen Ideen, mit denen sie das Schulleben bereicherte, aus. Die Kolleginnen und Kollegen beschreiben sie als freundlich, zugewandt, stets hilfsbereit und kollegial und bezeichnen sie wohlmeinend auch als „Deko-Queen“, da sie all die Jahre mit kreativen Dekorationen Schulfesten und -feiern wie Karneval, Schulentlassungen, Weihnachten etc. einen würdigen Rahmen gegeben hat. Ihr Ideenreichtum und ihr großes pädagogisches Handlungsrepertoire kamen und kommen an erster Stelle ihren Schülerinnen und Schülern zugute, da die Pädagogin immer geeignete Förderansätze findet, die Kompetenzen ihrer Schützlinge zu stärken. Bis heute zeigt sie sich lernbereit und offen für neue Wege und Medien zum Wohle ihrer Schülerschaft.

Zum Schluss seiner Laudatio hielt Gerd Jung fest, dass ja glücklicherweise keine Ära zu Ende geht, sondern dass die Zeit mit Frau Sturm noch einige Jährchen weitergehen soll.

Abschließend sprach er ihr nochmals Dank und Anerkennung auch im Namen der Landesregierung aus und überreichte Edith Sturm die Dankurkunde der Ministerpräsidentin von Rheinland Pfalz, Malu Dreyer.

 

Nach all den wertschätzenden Worten und Beiträgen ergriff die Jubilarin selbst das Mikrofon und richtete einige persönliche Dankesworte an die versammelte Schulgemeinschaft, der sie sich über so viele Berufsjahre verbunden fühlt. Besonders dankbar ist Edith Sturm für die Unterstützung ihrer Arbeit durch ihre Familie und Freunde, die Eltern der Schüler sowie verschiedene Geschäftsleute und Einrichtungen des Kreises Ahrweiler. Diese gute Zusammenarbeit ist die Voraussetzung, außerschulische Lernorte aufzusuchen, um ihren Schülerinnen und Schülern einen lebendigen, anschaulichen und abwechslungsreichen Unterricht zu ermöglichen.

(M. Meyerhoff)